Bipolare Störungen: Update 2015
02-09-2015

Bipolare Störungen – früher auch manisch-depressive Erkrankung genannt – sind schwere, rezidivierende psychiatrische Erkrankungen, die unbehandelt meist zu gravierenden sozialen Nachteilen, Invalidität und neurotrophen Hirnveränderungen führen können.
Ziele der Behandlung sind die Remission der Symptomatik in den akuten Krankheitsepisoden, die Vorbeugung von Rezidiven und die Neuroprotektion.
Um ein optimales Behandlungsresultat zu erzielen, sind trotz der sehr gut belegten Wirksamkeit der pharmakologischen Therapien zusätzlich psychosoziale Behandlungsansätze inklusive Einzel- und Gruppen-Psychoedukation sowie der Einbezug Angehöriger und gegebenenfalls «Supported Employment» wichtig.
Bei den begleitenden psychotherapeutischen Massnahmen besteht die beste Wirksamkeitsevidenz für die Kognitive Verhaltenstherapie sowie die Interpersonelle und Soziale Rhythmustherapie.

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