Ruhig Blut, alles gut!
01-07-2013

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Viele Eltern machen sich permanent Sorgen um ihre Kinder.Was hinter dieserAngst steckt und wie man sie in den Griff bekommt. Kleinkinder ein paar Stunden der Grossmutter anzuvertrauen. Grundschüler alleine durchs Quartier stromern lassen. Teenager mit ihren Freunden den Ausgang erlauben. Für manche Eltern sind diese Situationen eine Horrorvorstellung. Sie sind ständiginAngst und Sorge um ihreKinder, würden sie am liebsten nie aus den Augen lassen und rund um die Uhrkontrollieren. Überbehütende Mütter und Väter sind ein Phänomen unserer Zeit. FamilientherapeutenundEntwicklungspsychologen sprechen von Helikoptereltern — in Anlehnung an Polizeihelikopter, die ständig über verdächtigen Kriminellen kreisen und diese so auf Schritt und Tritt überwachen und notfallsaugenblicklich eingreifen können.

Über die Gründe,warum immer mehr Eltern Probleme mit dem Loslassen haben,sind sich dieExpertenuneins. Manche betrachtendie Überbehütungalsein Wohlstandsproblem.Früher hätten viele Eltern schlicht keine Zeit gehabt, ihre Kinder ständig zu überwachen. Andere sehen die sinkende Geburtenrate sowie diespäteElternschaftalsUrsache.Habe sich früher dieelterlicheFürsorge oftauf ein halbes Dutzend Kinder verteilt,sind es heute meist bloss zwei Kinder, deren Erziehung oberste Priorität hat.

Vertrauen stärkt auch die Selbstverantwortung der Kinder

«ElternsolltensichihrenKindernzuliebe mit ihren Ängsten auseinandersetzen», rät Corina Vuksic (35) vom Zentrum für Angst- und Depressionsbehandlung in Zürich. «Helikoptereltern wollen ihren KindernallesLeid und allenSchmerzersparen, damit nehmen sie ihnen aber auch die Möglichkeit, eigene Erfahrungen zu machen und an Herausforderungen zu wachsen», erklärt die Ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie. Eltern müssten lernen, Gefahren und Risiken realistisch einzuschätzen. Sie sollten ihre Kinder unterstützen, mutig zu sein und Selbstvertrauenaufzubauen.«Kinder habenfeine Sensoren: Siespürendie Furcht der Eltern,können dadurch verunsichertwerdenund so selberzu übertriebenerAngsttendieren», sagt Corina Vuksic.

Um dieeigenenÄngsteinden Griffzu kriegen,rätsie,sich gemeinsammit dem Nachwuchs möglichen Gefahren zu nähern,etwa dem Kletterbaum auf dem Spielplatz. So können Eltern erleben, wieihrKindmitRisikenumgeht undwie esgefährliche Situationen meistert.Das stärke einerseits das Vertrauen der Erwachsenen,aberauch die Selbstverantwortungdes Kindes. Nichtimmerfunktioniert dieses Prinzip. Jugendliche wollen zumBeispielsichernicht vonMami oder Papi in die Disco begleitet werden.Aber vielleicht entspannt es die Eltern, wenn sie wissen, mit wem ihr Kind unterwegs ist—also tunsiegut daran,dieTürenfür die Freunde ihres Teenagers offen zu halten.Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Maecenas vitae turpis sed enim laoreet viverra. Integer dolor sapien, imperdiet a sem in, feugiat consequat lacus. Integer sollicitudin est quam, vel pretium enim tempor et. Mauris elementum libero nisl, id mattis metus placerat nec. Nam semper, neque a molestie pretium, ipsum arcu iaculis neque, id vestibulum eros nisl sollicitudin urna. Curabitur faucibus, lectus in faucibus euismod, ligula odio posuere risus, eu aliquam turpis risus ut mi. Nam ac dui at diam adipiscing imperdiet. Curabitur non magna sed elit pretium tincidunt sed sit amet enim. Etiam urna justo, blandit ut ante vitae, euismod tincidunt ligula. Nulla elit orci, venenatis in orci vitae, molestie eleifend risus. Praesent tempus tempus nunc at aliquam. Maecenas in nisl aliquet, gravida lacus in, consequat massa. Mauris non aliquam metus. Pellentesque habitant morbi tristique senectus et netus et malesuada fames ac turpis egestas.

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