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Neue ZADZ-Homepage

09-05-2019

Mit dem Ziel auf unserer Homepage abzubilden, was wir täglich tun, haben wir diese komplett überarbeitet. Der neue Webauftritt sollte einfach, übersichtlich und informativ sein.
Unser Augenmerk gilt immer in erster Linie unseren Patienten. Nebst zusätzlichen Informationen und Serviceleistungen, zeigen wir deshalb in einem Kurzfilm, wie ein erster Kontakt bei uns ablaufen könnte.

«Der Winterblues muss nicht behandelt werden». Ein Interview mit Dr. med. Joe Hättenschwiler. SonntagsZeitung. 14. Oktober 2018

14-10-2018

Der Psychiater Joe Hättenschwiler sagt, was eine Verstimmung von einer Depression unterscheidet und was man dagegen tun kann.

Die Tage werden kürzer, und die Unlust der Menschen wächst. Muss der sogenannte Winterblues behandelt werden? Nein, er ist normalerweise nicht behandlungsbedürftig. Der Winterblues ist eine vorübergehende leichte depressive Verstimmung, die sich durch Müdigkeit, Energiemangel und das Bedürfnis nach kohlenhydratreichen Nahrungsmitteln zeigt. Bei etwa zwei Prozent der Menschen in Mitteleuropa kommt es allerdings zu einer sogenannten «saisonal abhängigen Depression» (SAD). Diese tritt regelmässig im Herbst und Winter auf, selten auch im Sommer. Dreimal mehr Frauen als Männer leiden übrigens darunter.

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Herbstblues oder Depression? Ein Interview mit Patrick Germann, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH. vitagate.ch. 29. August 2018

29-08-2018

Bei vielen sinkt im Herbst und Winter die Laune wie die Temperaturen. Ein Stimmungstief ist typisch für diese Zeit. Doch was, wenn es sich um eine ernsthafte Depression handelt? Psychiater Patrick Germann beantwortet 9 Fragen.

Herbst-, Winterblues oder Depression. Was sind die Unterschiede? Saisonale Depression: Ein sogenannter «Herbst-» oder «Winterblues» ist eine saisonal abhängige Depression. Sie tritt im Herbst und Winter auf. Oft ist dann das Schlafbedürfnis erhöht und Betroffene haben vermehrt Appetit auf Kohlenhydrate. Depression: Eine Depression ist eine psychische Krankheit. Nach einer umfangreichen Untersuchung stellt der Arzt die Diagnose. Typische Hauptbeschwerden sind gedrückte Stimmung, Müdigkeit, Antriebslosigkeit, ängstliche Unruhe und Verlust von Interesse und Freude. Zusätzlich sind Schlaf- und Appetitstörungen, Konzentrationsprobleme, Minderwertigkeits- und Schuldgefühle häufig oder gar Suizidgedanken. Die Beschwerden unterscheiden sich je nach Person beträchtlich. Auch hinter körperlichen Beschwerden oder häufiger Gereiztheit kann sich eine Depression verbergen.

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Niemand ist vor Angst gefeit. Ein Interview mit Professor Dr. med. Jiri Modestin. apunto Das Online-Magazin der Angestellten Schweiz. 16. Juli 2018

16-07-2018

Jeden Dritten kann es mindestens einmal im Leben erwischen: Angststörungen sind noch verbreiteter als Depressionen. Was dazu führen kann, wer besonders betroffen ist und wie man die Krankheit behandelt, erklärt Professor Dr. med. Jiri Modestin von der Schweizerischen Gesellschaft für Angst und Depression SGAD und vom Zentrum für Angst- und Depressionsbehandlung Zürich ZADZ. Herr Professor Modestin, wie viele Menschen leiden heutzutage unter einer Angststörung oder einer Depression? Angst- und depressive Störungen stellen heute die häufigsten psychischen Störungen dar. Es wird geschätzt, dass fast 30% der Bevölkerung einmal im Leben eine Angststörung und 20% eine affektive Störung, das heisst vor allem eine Depression, erleiden.

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Jeder Zehnte hat eine Angststörung. Ein Interview mit Dr. med. Joe Hättenschwiler. Tagblatt der Stadt Zürich. 27. Juni 2018

27-06-2018

Platzangst, Terrorangst, Bindungsangst, Versagensangst. Wann sind Ängste krankhaft? Joe Hättenschwiler: Wenn sie Leiden verursachen, also unangemessen, zu stark, zu lang anhaltend und unkontrollierbar sind, und wenn sie zu einem Vermeidungsverhalten führen. Diese Art von Angst beeinträchtigt das Leben von Betroffenen und ihren Angehörigen stark.

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Die Ängstlichen sind das Rückgrat der Gesellschaft. Ein Interview mit Dr. med. Joe Hättenschwiler. Weltwoche. 23/2018

06-06-2018

Wie verändern Depressionen das Gehirn? Warum sind Kreative oft melancholisch? Wie erkennt man, ob die Suizidromantik des Kindes zu einer Musikrichtung oder zu einer Depression gehört? Psychiater Joe Hättenschwiler antwortet.
Joe Hättenschwiler empfängt im Büro des dreistöckigen Zentrums für Angst- und Depressionsbehandlung in Zürich, dessen Chefarzt er ist. Es sind weite, lichte Räumlichkeiten. Alles ist wohlgeordnet. Wenn es so im Oberstübchen aussieht, ist das vielleicht nicht falsch. «Während wir den Ängstlichen unseren Reichtum verdanken, richten insbesondere Depressionen, die zu spät erkannt werden, einen hohen wirtschaftlichen Schaden an», sagt der Psychiater.

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10 Jahre gegen Angst und Depression. NZZ am Sonntag. 8. April 2018

08-04-2018

Das Zentrum für Angst- und Depressionsbehandlung Zürich (ZADZ) beging sein zehnjähriges Bestehen mit einem Fest. Psychiater Joe Hättenschwiler lud zu einem spannenden Abend mit Privatkonzert, welches von drei Ärzten und Hobbydirigenten geleitet wurde. Das Highlight des Anlasses waren die Reden dreier internationalen Koryphäen aus Psychiatrie und Philosophie (Holsboer, Seifritz, Hasler). Thema: personalisierte Medizin. Beim Essen wurde heftig diskutiert. Obwohl fast 300 Gäste anwesend waren, herrschte im Konservatorium eine fast familiäre Atmosphäre. Durch den Abend, einen gelungenen Mix aus Wissenschaft, Kultur und Socializing, führte charmant die Schauspielerin Noémie Fiala.

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