Marcel F., 1952, Dietikon


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Mein Lebensrad drehte sich immer schneller und schneller. Die Farben Grau und Schwarz gehörten immer mehr zum Alltag. Ich versuchte zu überleben, indem ich mich in mein Schneckenhäuschen zurückzog. Zu schnell, zu hektisch verlief mein Leben. Trotz dem Tempo, wurde ich langsamer und langsamer und auch Fehleranfälliger. Noch ein Schritt! Das Ende.

Ich brauchte Hilfe und zwar Hilfe von jemandem, der mir zuhört. Der mich nicht mit Ratschlägen überhäuft, sondern der mir schnell und unkompliziert hilft, mein Leben zu ordnen, zu vereinfachen und zu leben.

Ich fand die Hilfe bei einem Arzt im ZADZ. Von der ersten Begegnung an fand ich Vertrauen und die Schritt für Schritt-Methode überzeugt mich und half vom ersten Tag an: Regelmässige Gespräche, tägliche Telefonmeldungen, Medikamente in geringer Zahl, die ich sehr gut vertrage, und die mir sehr rasch halfen.  Die Gewichtskontrolle so nebenbei, half mir zur einfachen Ordnung des Alltages. Mein Lebensrad kam so zur nötigen Ruhe.

Manchmal spüre ich die Berg- und Tal-Fahrten schon noch, aber die regelmässigen Besprechungen geben meinem Leben eine Richtung, ein Ziel und vor allem wieder Hoffnung.

Herzlichen Dank für die Arbeit!